Gaming PC uebertakten Schritt 3

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Joule Performance Overclocking Teil 3

Optimale Verteilung der CPU Leistung

Soweit so gut, jetzt geht es erst einmal an das “Core Ratio Limit” der CPU. Alle Kerne eurer CPU sollten einen gleichen Wert erhalten. Und dieser liegt in der Regel zwischen 48 und 52. In diesem Bereich könnt ihr einfach munter ausprobieren. Geht bei einem Wert die CPU-Temperatur zu stark hoch, geht euch die Systemstabilität flöten und es kommt zu Abstürzen oder Windows wird nicht gebootet. Dann nehmt einen anderen Wert oder setzt mit F5 die Einstellungen auf die Standardwerte von ASUS zurück.
Wichtig: Schaltet den “EPU Power Saving Mode” aus, weil ihr wollt Leistung, da wäre ein Energiesparmodus nur kontraproduktiv. Und Finger weg von dem Punkt “Load CPU 5G OC Profile”, sonst werden eure bisherigen Einstellungen mit einem Standardprofil überschrieben und eure ganze Mühe ist erst mal dahin.
Gehen wir unter dem Punkt “External Digi+ Power Control” etwas mehr in die Tiefe: Hier wählt ihr unter “CPU Load-line Calibration” den Eintrag “Level 5”, der arbeitet mit allen CPUs vernünftig und macht euch jetzt dran “CPU Current Capability” zu optimieren. Ihr könnt bis zu 150% gehen, allerdings hat sich der Wert 130% als optimal herausgestellt. Versuch macht klug.

Zur Sicherung eurer teuren CPU sollte “CPU Power Phase Control” den Eintrag “Optimized” haben. Ansonsten schaut euch die Einstellungen auf dem Bild genau an. So läuft es richtig rund.

Jetzt gehen wir die DRAM-Geschwindigkeit an.

Im Abschnitt „CPU – Power Management Control“ (findet ihr als Eintrag unter „CPU Configuration“ in der Liste) immer alles auf „Disable“. Sonst macht sich euer PC selbständig, wen nicht nicht gerade unter Volllast arbeitet und schaltet in den Sparmodus. Tipp: Wenn ihr nicht nur Pro-Gaming betreibt oder am laufenden Band 3D-Modelle rendert und auch einfach mal nur ein bisschen im Internet stöbert, legt euch doch zwei Profile an. Eines für Dauer-Höchstleistung und eines mit Energiesparoptionen.

Die eben erwähnten Profile, von denen ihr bis zu acht erstellen könnt, benennt und speichert ihr im Abschnitt „Tool“. Damit habt ihr eigentlich das Innenleben eures PCs so weit ordentlich auf Trab gebracht.

Die Grafikkarte richtig übertakten

Das Thema Grafikkarten-Übertakten bekommt bald einen eigenen Artikel, aber zum Abrunden ladet ihr euch das kostenlose Tool ASUS TweakII herunter und nutzt die auf dem Bildschirm zu erkennenden Einstellungen.

Natürlich nur, wenn ihr ein entsprechenden ASUS GraKa-Modell in eurem Rechner habt.

Halte die CPU Temperatur niedrig

Um die Performance jetzt auch testen zu können – wir können nicht oft genug betonen, dass eine zu hohe Temperatur die Leistung beeinträchtigt und die Hardware beschädigen kann, einen Wert von 40 Grad solltet ihr anpeilen – braucht ihr ein paar Programme.

Kostenlos und zuverlässig wären da CPU-Z und Core Temp um die Leistungssteigerung bescheinigt zu bekommen. Hier ist allerdings nur eine eingeschränkte, aber durchaus testtaugliche Version, kostenfrei.

Ganz zum Schluss noch ein guter Tipp:

Wenn ihr Windows 10 nutzt, setzt in der Systemsteuerung die Energieoptionen auf „Höchstleistung“, wie auf dem Screenshot zu sehen. Joule Performance testet jedes System 24 Stunden unter Höchstlast, nur damit ihr einen Eindruck bekommt, wie genau man das Thema Übertakten nehmen sollte. Und jetzt viel Spass dabei, euren PC so richtig ans Rennen zu bekommen.

Hier zum Vergleich das Ergebnis unseres Workshops. Na, könnt ihr mithalten?