Joule Performance Overclocking Teil 1

ASUS macht mit ihrer UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) BIOS Utility das Übertakten ganz besonders einfach und benutzerfreundlich. Bevor wir jetzt direkt anfangen, ein paar notwendige Worte der Warnung:


Übertakten kann die Garantie der CPU zu Nichte machen, Übertakten kann CPU, RAM und Motherboard zerstören und die Daten auf deiner Festplatte korrumpieren. Das kann alles passieren, wenn man die Grenzen des Overclockings überschreitet. Die Werte in dieser Anleitung, bezogen auf die genannte Hardware, sind aber von uns unter Stresstests ausführlich erprobt worden und gelten als sicher.


Trotzdem können wir natürlich keine Gewähr übernehmen, wenn deine Hardware Schaden nimmt.


Mit einem Druck auf die Taste F2 während des Bootvorgangs wird das BIOS aufgerufen. ASUS verwendet Standard-Einstellungen, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen, aber keine Leistungsgrenzen ausreizt. Das kannst du jetzt manuell machen, indem du mit F7 in den „Advanced Mode“ der Einstellungen wechselst.

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Gehen wir zuerst die DRAM-Geschwindigkeit an.

Im Abschnitt „Ai Tweaker“ wählst du unter „Ai Overclock Tuner“ den Eintrag „XMP 2“ (Extreme Memory Profile) im Drop-Down-Menü.
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Nach dem Speichern der Änderung, musst du im folgenden Dialogfeld unbedingt „Nein“ wählen.
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Optimale Verteilung der CPU Leistung

Soweit so gut, jetzt geht es erst einmal an das „Core Ratio Limit“ der CPU. Alle Kerne deiner CPU sollten einen gleichen Wert erhalten. Dieser liegt in der Regel zwischen 43 und 47. In diesem Bereich kannst du munter ausprobieren. Geht bei einem Wert die CPU-Temperatur zu stark hoch, geht dir die Systemstabilität verloren. Es kann zu Systemabstürzen kommen oder Windows bootet nicht. Dann versuchst du einen anderen Wert oder du setzt mit F5 die Einstellungen auf die von ASUS definierten Standardwerte zurück.

Wichtig: Schalte den „EPU Power Saving Mode“ aus. Du willst schliesslich Leistung, da wäre der Energiesparmodus kontraproduktiv. Vom Punkt „Load CPU 5G OC Profile“ lässt du besser die Finger weg, sonst werden deine bisherigen Einstellungen mit einem Standardprofil überschrieben und dein ganze Mühe wäre vergebens.
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Gehen wir unter dem Punkt „External Digi+ Power Control“ etwas mehr in die Tiefe: Hier wählst du unter „CPU Load-line Calibration“ den Eintrag „Level 5“, der arbeitet mit allen CPUs vernünftig. Jetzt gilt es die „CPU Current Capability“ zu optimieren. Du kannst bis zu 150% gehen, allerdings hat sich der Wert 140% als optimal herausgestellt. Teste selbst aus!

Zur Sicherung deiner teuren CPU sollte „CPU Power Phase Control“ den Eintrag „Optimized“ haben. Ansonsten schau dir die Einstellungen auf dem Bild genau an. So läuft es richtig rund.